DU, ein Dialog in Gedichtform (Fettdruck bin ich und Normaldruck ist…)


An dich denken
mit dir reden
bei dir sein
Das Spiel der Farben deiner bunten Lampe auf deiner Haut.
Deine Hand auf meinem Körper spüren.
Dich fühlen, erleben, begreifen.
Küsse schmecken.
Du fehlst mir.

Von dir geträumt,
schweißgebadet aufgewacht.
Mich ruhelos hin und her gewälzt.
Gedanken die durch meine Gänsehaut strömen.
Gefühle die sich nicht ersticken lassen.
Eine Sache ganz tief in mir drin.
Nicht zu benennen,
kaum greifbar.
Ich vermisse dich.

Atmung kurz vorm stillstand
Augen suchen nach Halt
inhaliere beruhigende Worte
stehe an einer inneren Klippe
hin und her
was will
was brauch
I C H
Gedanken verfliegen
der Zeiger schreitet weiter
bleiben, bleiben bleibt nur
die Erinnerung
ein Gefühl

Euphorie in meinem Kopf,
wirre Gedankenfetzen strömen nur so durch mich hindurch.
Lass mich in dein Meer fallen,
lass mich davon treiben.
Las mich dein Wasser trinken.
Die Sonne geht auf über deiner Haut,
Ein Wassertropfen mit allen Farben des Lichts.
Nebel in meinem Kopf und vor meinen Augen,
aber jetzt weiss ich, ich bin verloren.

Euphorie steht dem Wahnsinn gegenüber
begleitet vom zerfressener Gier
diesen Hunger gleicht unstillbar
kein Brot der Welt kann es sättigen
nur ein hauch von Emotionen
ein Blick oder Gestik
ein sinnlicher Kuss
Erlösung greifbar
doch leider nur ein Bild meiner Fantasie

Den Hunger stillen,
die Begierde befriedigen.
Nie genug bekommen können.
Völlerei, Lust, Gier.
Ich bin zügellos,
zucke in Extase.
Warte auf die Erfüllung
und doch begnüge ich mich mit dem was du mir gibst

Du und Du
Ich und Ich
Wir und Wir
Du und Ich
Ich und Du
Wir und uns???

Zusammen sein,
nahe sein.
Sich nicht verabschieden müssen.
Freiheit genießen,
Trotz allem zueinander gehören.
Wir und uns,
JA

Ein Luftballon
er dehnt sich
breitet sich aus in allen Richtungen
reizt die Dehnbarkeit aus
gefüllt mit meinen Gedanken
mit meiner Hoffnung
Der Ballon schimmert in allen Farben
blau = Unendlichkeit
weiß = Licht
gelb = Sehnsucht
rot = Leidenschaft
grün = Hoffnung
bangen, zittern
betten, flehen
das dieser Ballon nicht platzt
das der Inhalt beständig bleibt
das es sich gelohnt hat mutig zu sein!

Sich treiben lassen, abwarten.
Nichts erzwingen müssen.
Zeit nehmen, Zeit geben.
Nehmen wie es kommt.
Keine Angst haben, zuversichtlich sein.
Das Ziel nicht als endgültig ansehen.
Liebe muss wachsen, muss sich entfalten können wie wilder Wein.

Oh ja der Wein
der einen die Sinne benebelt
einen Flügel wachsen läßt
aus der Bahn werfen kann
die Hehmschwelle senkt
der den Mut stärkt
unsinnige Gedanken verjagdt
ja der gute wilde Wein.

Liegt im Wein die Wahrheit,
oder ist es einfach nur wahr das ich weinen muss.
Weinen vor Glück.
Ein Gefühl das mich von innen wärmt wie guter Wein,
das mir Kraft gibt weiterzumachen.
Liebes trunken summe ich vor mich hin,
wie vom Wein benebelt.

Ich spiele mit dunklen Kräften
können mit Namen nicht erfasst werden
wie Kinder mit dem Feuer spielen
lassen ungebrauchte Dinge erwachen
wende diese für meine Bedürfnisse an
tausche mein flüchtiges Leben
Die Kräfte erheben sich
steigen empor als wären es Unterdrückte gewesen
weisen mir ein virtuellen Weg
Kein Preisschild zu sehen
Kostspieliges Glück
um die wahre Liebe zu finden!!!

Hier und jetzt
Unnahbar und doch in mir
kein Schmerz zulassen
keine Freude signalisieren
Täuschen, Kopf verdrehen
Verlieren….Gewinnen
Und doch selbst nicht los lassen können!!!